Der Nationalpark des Cilento
Das Gebiet Cilento liegt in der Provinz Salerno, im Sűden Italiens. 1991 wurde der Nationalpark Cilento und Vallo di Diano eingerichtet und erstreckt sich űber eine Fläche von 180.000 Hektar meist bergigen Geländes von der kűste des Thyrrenischen Meers bis zum Tal des Diano am Fuβe des Appennin. Zum gesamten Park gehören 86 Gemeinden.
Im Jahr 1991 wurde der Nationalpark zum UNESCO- Welterbe erklärt. Ab 1997 gehört der Park zu den 329 Biosphärenreservaten. Die UNESCO weist weltweit Biosphärenreservate in Rahmen des Programs “Mensch und Biosphäre”(Man and Biosphäre MAB) zum Schutz typischer Landschaften aus.
Es geht in erster Linie um den Schutz der vom Menschen geschaffenen kulturlandschaften, fűr welche die UNESCO zuständig ist. Im Nationalpark kann man űber 600 Tierarten bewundern. Der Wolf ist hier heimisch. Auch die Flora ist sehr interessant. Im Cilento Nationalpark befinden sich ca.1800 verschiedene Pflanzen, wie die Birken, die Weiβtannen und dieRottannen.
Die am meisten bekannte ist die Primel von Palinuro, die wegen ihrer Rarität das Symbol des Parks geworden ist.
An den Stränden wächst die seltene Seelilie; auf den Felsen leben Pflanzen wie die Primel, die Felsennelke, die Flockenblume, die Immerblűhende Scheifenblume, die napolitanische Glockenblume.
Die Geologie des Parks wird von zwei verschiedenen Felsenarten bestimmt: vom farbigen und mehrformigen Flysch des Cilento, das in der Alento Ebene und in der nörderlichen kűste seine maximale Ausbreitung hat, und vom kalkssteinfelsen der Bergmassive Alburno-Cervati und des sűdlichen Cilento.
Sehenswűrdigkeiten
Paestum ist eine der bedeutendsten archäologische Zone in Italien. Die Basilika und die Tempel der Ceres und des Neptuns sind die wichtigsten Baudenkmäler der archäologischen Gebiets. Die drei groβen dorischen Tempel befinden sich an der höchsten Stelle der antiken Stadt.
Bekannt ist auch das Amphitheater, das, wie zu dieser Zeit űblich, den Gladiatorenkämpfen diente. Sehr interessant ist der alte Turm mit seinen dorischen Säulen.
Elea – Velia
Elea (von den Römern Velia genannt) wurde von den Phocäern gegrűndet. Die Stadt ist bekannt als Heimat der Philosophenschule der Eleaten, zu deren bekannteren Vertretern Parmenides und Zenon von Elea gehörten. Im Mittelalter war die Akropolis das Hauptgebiet der Stadt.
Der Mittelalterliche Veliaturm wurde aus den Überresten des griechischen Athenetempels gebaut. Die Porta Rosa ist ein bedeutender Teil der Stadt. Sie gehört zu den Befestigungsanlagen von Velia.
Palinuro
Palinuro liegt im Herzen des Nationalparks des Cilento und stellt sich wie ein kalkhaltiger Sporn dar, der sich ins sűdliche Tyrrenische Meer wagt.
Das mekellose Meer, die schönen Strände, die Grotten von Palinuro lassen den Touristen eine der emotionsreichsten Erfahrung erleben.
Das saubere Meer schlieβt nämlich einen reichen Schatz an Flora und Fauna ein. Auβerdem gibt es 35 Höhlen und unterirdische Grotten.
Zu den suggestivsten zählen die Azurgrotte, wo ein Vielzahl an Reflexen mit den verlängerten Formen der Stalaktiten spielt. Typisch sind auch die Mönchgrotte und die Blutsgrotte, derer Namen aus dem Rot der Wände stammt.
Padula
In Padula findet man die Certosa, die zu den gröβten klostern Italiens zählt.
Acciaroli
Das kleine Fisherdorf der Gemeinde Pollica ist ein Lieblingsziel der Touristen. Man findet hier ein wunderschönes und sauberes Meer.
Pertosa
Die Grotte von Pertosa ist sehr bekannt in der ganzen Welt. In der Grotte sieht man auch einen unterirdischen Fluβ, der fűr ca. 3 km unter dem Bergmassive Alburni flieβt.
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